Kleiner Hund…was nun?

Apportiertisch Ira

Es sind nun wahrscheinlich zwei bis drei Wochen vergangen seit der Welpe in sein neues zu Hause eingezogen ist. Die anfängliche Aufregung hat sich hoffentlich gelegt und ein wenig kehrt die Routine zurück in den Tagesablauf. Nun fängt der Welpe „das Denken“ an, seine Persönlichkeit bildet sich aus und gewisse Charaktermerkmale treten hervor. Ja, so schnell geht das bei jungen Hunden. Natürlich ist er oder sie noch Baby aber eben in der Entwicklung zum jungen Hund. Nun ist ein guter Zeitpunkt sich erneut konkrete Gedanken über das gemeinsame Leben mit ihrem Hund zu machen.

Bei ihrem Entschluss Hundehalter zu werden hatten sie spezielle Vorstellungen und Wünsche. Rufen sie sich diese in Erinnerung und überlegen sie was sie jetzt schon tun können um diesen näher zu kommen. Sollte der Hund sie später auf längeren Autofahrten begleiten, müssen sie ab jetzt fahren. Wird er in ihrem gemeinsamen Leben mit vielen Menschen konfrontiert, braucht er Kontakt zu Menschen. Verlassen sie (bitte ohne „Verabschiedung“) das Zimmer oder Haus regelmäßig, damit der Welpe das alleine bleiben lernt.

 Leben sie IHREN Alltag und lassen sie sich dabei von ihrem Welpen begleiten. Das Zusammenleben zwischen Mensch und Hund funktioniert so gut da Hunde Opportunisten, mit der Bereitschaft zur Anpassung, sind.

 Gestalten sie die gemeinsame Zeit spannend. Ausflüge in die Natur, Abenteuer bei Wind, Wetter, Regen, Sonne, Helligkeit und Dunkelheit sind für den Welpen sinnvolle Erfahrungen. Außerdem möchte er seinen Menschen kennenlernen.

 Ich stelle mir meinen Welpen gerne erhöht auf einen relativ ablenkungsfreien Untergrund. Sobald der Welpe mit mir in Kontakt tritt bestätige ich ihn mit freudiger Stimme und einem klitzekleinen Leckerchen das er einfach abschlucken kann. So verknüpft der Welpe sein absolutes Hochgefühl, Leckerchen und freudiges Lob mit meiner Person und seiner selbstständigen Kontaktaufnahme mit mir. Diese selbstständige Kontaktaufnahme ihres Hundes zu ihnen ist die wesentliche Grundlage für eine zukünftige, zuverlässige Mensch –Hund- Partnerschaft.

Diese Übung, regelmäßig aber nicht zu lange ausgeführt, lässt ihren Hund beim Klang ihrer Stimme freudig aufhorchen und veranlasst ihn den Kontakt zu ihnen zu suchen. Der Hund wird diese Trainingseinheiten lieben wenn er gelernt hat, dass sein Mensch sich nun ausschließlich mit ihm befasst.

Sitz und Platz lassen sich nun, für den Menschen in rückenschonender Position, ebenfalls leicht erlernen. Motivieren sie ihren Welpen in die entsprechende Position, sprechen sie dann deutlich das Kommando und bestätigen sie mit freudiger Stimme oder Leckerchen. Wenn sie den Eindruck haben, dass ihr Hund nun die Situation kennt und freudig arbeitet, verlegen sie das Übungsfeld auch immer wieder auf den Boden und üben sie in unterschiedlichen Umgebungen, damit ihr Hund erfährt, dass er überall und jederzeit mit ihnen in Verbindung ist.

 


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